
Was der Test 7/2025 zeigte, worauf du achten solltest und welche Wassersprudler zur Test-Klasse passen.
Die Stiftung Warentest hat in Heft 7/2025 von test (Pressemitteilung vom 26.06.2025) sieben Wassersprudler geprüft. Die Preise lagen zwischen 60 und 219 Euro. Vier Geräte machen Leitungswasser „schön spritzig“ und erreichen einen Kohlensäuregehalt, der etwa dem von gekauftem Mineralwasser Classic entspricht. Zwei weitere Modelle eignen sich eher für den Sprudelgrad „Medium“, ein Gerät ist mangelhaft: Bei ihm trat wiederholt Wasser aus, danach funktionierte es gar nicht mehr.
Die Einzelergebnisse sind bei test.de kostenpflichtig, deshalb nennen wir keine Noten. Wir zeigen sechs gängige Wassersprudler und erklären, worauf du bei Kohlensäure, Zylinderkosten und Flaschen achten solltest. Diese Geräte haben wir nicht selbst getestet; die Angaben stammen von den Herstellern. Mehr Küchengeräte findest du auf der Startseite von Küchen-Test.de.
| Modell | Eckdaten | Preis* |
|---|---|---|
| SodaStream Terra | 60-L-Zylinder · Quick Connect | 60,99 € |
| Mysoda Woody Set | Holzkomposit · 1-L-Flasche | 59,99 € |
| SodaStream ART | Hebel-Sprudelstärke · Quick Connect | 80,34 € |
| Luckymoose Infinity | 2 × 1,25 L · Stopp-Funktion | 99,95 € |
| SodaStream Duo | Glasflasche 1 L · Kunststoffflasche 1 L | 149,99 € |
| Aarke Carbonator 3 | Edelstahl · 1-L-PET-Flasche | 189,99 € |
Preis-EinstiegDer SodaStream Terra ist ein einfacher Wassersprudler, der auf Knopfdruck Sprudelwasser macht. Zum Lieferumfang gehören ein 60-Liter-CO2-Zylinder mit Schnellanschluss und eine 1-Liter-Flasche, die spülmaschinenfest ist. Die Flasche wird per Schnappverschluss eingesetzt.
Fazit: Der unkomplizierte Einstieg in Sprudelwasser.
NaturoptikDer Mysoda Woody besteht aus erneuerbarem Holzkomposit-Material. Im Set ist eine 1-Liter-Quick-Lock-Flasche aus BPA-freiem Kunststoff enthalten. Mysoda gehört zu den günstigeren Anbietern und ist mit Standardzylindern kompatibel.
Fazit: Naturoptik für kleines Geld.
Retro-DesignDer SodaStream ART kombiniert Retro-Design mit moderner Sprudeltechnik. Mit dem Hebel bestimmst du die Sprudelstärke, der mitgelieferte CO2-Zylinder mit Quick-Connect-System ist in Sekunden eingesetzt. Die Fuse-Flasche (1 Liter) ist spülmaschinengeeignet.
Fazit: Design-Sprudler mit Hebel-Bedienung.
EdelstahlflaschenDer Luckymoose Infinity spart laut Hersteller bis zu 25 % CO2 dank einer Stopp-Funktion. Zwei spülmaschinenfeste Edelstahlflaschen mit je 1,25 Litern gehören dazu, das Gerät funktioniert mit allen blauen CO2-Zylindern.
Fazit: Für alle, die Edelstahl statt Kunststoff bevorzugen.
GlasflascheDer SodaStream Duo kommt mit zwei Glasflaschen und zwei spülmaschinenfesten Kunststoffflaschen. Die Glasflasche ist für zuhause gedacht, die Kunststoffflasche für unterwegs. Das Gerät ist 44 cm hoch, ein CO2-Zylinder gehört zum Lieferumfang.
Fazit: Die Variante für alle, die Glas bevorzugen.
PremiumDer Aarke Carbonator 3 ist ein Wassersprudler aus Edelstahl mit 1-Liter-PET-Flasche und das teuerste Gerät dieser Auswahl. Er wird als Designobjekt für die Küche vermarktet. Beachte, dass Aarke-Flaschen und CO2-Anschluss nicht zu allen Systemen passen.
Fazit: Für alle, die Wert auf Design und Edelstahl legen.
Die langfristigen Kosten hängen vor allem vom Zylinderpreis ab. Tauschzylinder der Anbietermarken kosten laut Test 6,49 bis 12 Euro, günstigere Fremdanbieter-Zylinder etwa 5,55 Euro. Bis auf zwei Geräte mit einem speziellen Click-System haben alle ein Gewinde für Standardzylinder, sodass du Fremdzylinder nutzen kannst. Rechne dir den Preis pro Liter aus, bevor du ein Gerät mit eigenem System kaufst.
48 Liter Wasser pro Zylinder ersparen dir laut Stiftung Warentest das Schleppen von 32 Mineralwasserflaschen à 1,5 Liter. Das ist auch ein Plus für die Umwelt, weil Verpackung und Transport entfallen. Wer jeden Tag mehrere Liter Sprudel trinkt, amortisiert ein Gerät meist innerhalb eines Jahres.
Glasflaschen sind geschmacksneutral und kratzfest, aber schwer und bruchgefährdet. Edelstahlflaschen sind robust, halten kühl und eignen sich für unterwegs. Kunststoffflaschen sind leicht und günstig, müssen aber regelmäßig gewechselt werden. Achte auf spülmaschinenfeste Flaschen und darauf, welche Flaschen zu deinem System passen. Nutze nur die vom Hersteller freigegebenen Flaschen, weil sie unter Druck stehen.
Bei den meisten Systemen gibst du den leeren Zylinder im Handel ab und erhältst einen vollen zurück. Das ist bequem, aber du bist an den Anbieter gebunden. Standardzylinder mit Gewinde kannst du bei Fremdanbietern befüllen lassen, das ist oft günstiger. Beim Click-System sind nur die Originalzylinder des Herstellers nutzbar. Achte beim Kauf darauf, wo du Zylinder in deiner Nähe bekommst und was ein Tausch kostet.
Die meisten Geräte bieten mehrere Sprudelstufen oder ein Ventil, das du so lange drückst, wie du möchtest. Mehr Kohlensäure heißt nicht automatisch mehr Geschmack. Kaltes Wasser nimmt CO2 besser auf als warmes, deshalb schmeckt der Sprudel aus dem Kühlschrank-Wasser meist besser. Lass die Flasche nach dem Sprudeln kurz ruhen, bevor du sie öffnest.
Die Geräte sind etwa 40 bis 45 cm hoch und brauchen wenig Stellfläche. Sie sind nicht laut, geben aber beim Sprudeln ein deutliches Zischen von sich. Achte auf eine ausreichende Höhe zwischen Arbeitsplatte und Oberschrank, damit du die Flasche einsetzen kannst. Design spielt bei Glas- und Edelstahlmodellen eine größere Rolle als bei einfachen Kunststoffgeräten.
Sprudle zuerst reines Wasser und gib Sirup, Saft oder Zitrone danach in die Flasche. Fruchtsäfte im Sprudler können schäumen und das Gerät verunreinigen. Verwende deshalb nur Wasser und fülle Zusätze erst nach dem Sprudeln hinzu. Spüle die Flasche nach jeder Nutzung aus, damit sich kein Geruch bildet.
Reinige Flaschen regelmäßig mit warmem Wasser und mildem Spülmittel oder in der Spülmaschine, wenn der Hersteller das erlaubt. Nutze keine Bürsten, die die Innenfläche zerkratzen, und trockne Deckel und Verschlüsse gut. Wechsle Kunststoffflaschen laut Herstellerangabe nach einigen Jahren aus.
Ein Wassersprudler spart Einwegflaschen und Transportwege. Entscheidend für die Umweltbilanz ist, dass du die Flaschen lange nutzt und CO2-Zylinder zurückgibst. Wer Glas- oder Edelstahlflaschen wählt, vermeidet Mikroplastik aus alten Kunststoffflaschen.
Achte auf Zylindersystem und Preis der Tauschzylinder, Flaschentyp, Bedienung, Größe und Design. Das Gerät sollte dicht sein und sich leicht reinigen lassen. Ein Austausch- oder Pfandsystem für die Zylinder erleichtert das Nachkaufen. Rechne die Kosten pro Liter aus und vergleiche sie mit dem Kauf von Mineralwasser.
In Heft 7/2025 wurden sieben Modelle bewertet: Kohlensäuregehalt, Ergiebigkeit der Zylinder und langfristige Kosten.
Vier Geräte machen Leitungswasser schön spritzig, zwei eignen sich eher für den Sprudelgrad Medium, eines ist mangelhaft.
Tauschzylinder der Anbietermarken kosten 6,49 bis 12 Euro, Fremdzylinder etwa 5,55 Euro.
Das ergiebigste gute Gerät macht pro Zylinder 48 Liter Wasser spritzig, je nach Sprudelgrad sind bis zu 61 Liter möglich.
Bis auf zwei Geräte mit Click-System haben alle ein Standardgewinde, sodass Fremdzylinder passen.
Die Wassersprudler im Test kosteten zwischen 60 und 219 Euro.