
Was der Test von 2026 zeigte, worauf du achten solltest und welche Airfryer zur Test-Klasse passen.
Die Stiftung Warentest hat im September 2026 (veröffentlicht am 03.09.2026) 42 Heißluftfritteusen geprüft: 22 mit einem Garraum und 20 mit zwei Garräumen. Die Preise lagen zwischen rund 65 und 300 Euro. 18 der 42 Geräte überzeugen. 17 Geräte bereiten Pommes sehr gut oder gut zu, bei anderen sind die Pommes angekokelt und die Brötchen blass. Gute Pommes-Airfryer gibt es laut Test schon für unter 100 Euro.
Testsieger, Preistipp und Einzelnoten sind bei test.de kostenpflichtig, deshalb nennen wir keine Noten. Wir zeigen sieben gängige Heißluftfritteusen und erklären, worauf es laut Test ankommt. Diese Geräte haben wir nicht selbst getestet; die Angaben stammen von den Herstellern. Ausführliche Testberichte zu einzelnen Modellen findest du bei Heissluftfritteuse-Testsieger.de. Mehr Küchengeräte findest du auf der Startseite von Küchen-Test.de.
| Modell | Eckdaten | Preis* |
|---|---|---|
| Philips Airfryer 3000 | 6,2 L · 16 Programme | 79,99 € |
| Cosori TurboBlaze 6 L | 6 L · 9-in-1 | 139,99 € |
| Ninja MAX PRO | 6,2 L · 6 Funktionen | 149,37 € |
| Braun MultiFry 5 | 6 L · 20 Programme | 144,98 € |
| Tefal XXL Dual Easy Fry | 11 L · 2 Kammern | 139,99 € |
| Ninja Foodi MAX Dual Zone | 9,5 L · 2 Zonen | 188,99 € |
| Cosori Dual Blaze Twinfry | 10 L · 2 Kammern | 179,00 € |
Preis-EinstiegDer Philips Airfryer 3000 ist das günstigste Gerät dieser Auswahl und liegt knapp unter der 100-Euro-Grenze, unter der laut Stiftung Warentest gute Pommes-Airfryer schon zu haben sind. Er fasst 6,2 Liter, bietet 16 Zubereitungsarten und ein beleuchtetes Sichtfenster. Die sternförmige RapidAir-Plus-Technologie soll die heiße Luft gleichmäßig verteilen.
Fazit: Der günstige Einstieg mit Markenhersteller.
EinkammerDer Cosori TurboBlaze ist ein Einkammergerät mit 6 Litern Fassungsvermögen und neun Funktionen. Cosori gehört zu den Marken, die im Stiftung-Warentest-Test vertreten waren. Welches Modell wie bewertet wurde, ist bezahlpflichtig.
Fazit: Der gängige Einkammer-Klassiker von Cosori.
Einkammer, großDie Ninja MAX PRO ist ein Einkammergerät mit 6,2 Litern, einer quadratischen Schublade in Familiengröße und sechs Zubereitungsfunktionen: Max Crisp, Heißluftfritieren, Braten, Backen, Aufwärmen und Dörren. Eine Silikonzange liegt bei. Laut Ninja passen vier Hähnchenschenkel hinein.
Fazit: Das Familiengerät von Ninja mit Max-Crisp-Funktion.
20 ProgrammeDer Braun MultiFry 5 ist ein Air Fryer mit 6 Litern Fassungsvermögen, 20 Programmen und 2.000 Watt Leistung. Braun war im Stiftung-Warentest-Test als Marke vertreten, die Einzelergebnisse sind bezahlpflichtig.
Fazit: Viele Programme von einem Markenhersteller.
DoppelkammerDie Tefal XXL Dual Easy Fry ist laut Hersteller die größte Doppelkammer-Heißluftfritteuse von Tefal: 11 Liter Fassungsvermögen mit einer 6,5-Liter-Schublade. Sieben Programme (Pommes, Hähnchen, Gemüse, Fisch, Dessert, Dörren …) stehen bereit, zwei Zutaten lassen sich gleichzeitig garen.
Fazit: Doppelkammer mit viel Platz zum günstigen Preis.
Dual ZoneDie Ninja Foodi MAX Dual Zone hat zwei unabhängige Kochzonen mit zusammen 9,5 Litern. Laut Hersteller kannst du zwei Lebensmittel auf zwei Arten garen und beide gleichzeitig fertig machen. Jede Schublade fasst bis zu 1,4 kg Pommes oder 2 kg Hähnchen, die abnehmbaren Schubladen sind antihaftbeschichtet.
Fazit: Der Dual-Zone-Klassiker für Familien.
Flexible KammernDer Cosori Dual Blaze Twinfry hat 10 Liter Fassungsvermögen mit flexiblen Kammern. Die DualBlaze-Technologie arbeitet laut Hersteller mit Ober- und Unterhitze. Er ist ein Doppelkammergerät für größere Mengen und Familien.
Fazit: Doppelkammer mit flexibler Aufteilung.
Einkammergeräte fassen im Schnitt rund 7,2 Liter, Doppelkammergeräte rund 9,4 Liter. Mit zwei Kammern garst du zwei Zutaten gleichzeitig, etwa Pommes und Hähnchen, und sparst Zeit. Einkammergeräte sind günstiger, kompakter und für zwei bis vier Personen meist ausreichend. Große Pommes-Mengen gelingen laut Test selten gut, die angegebenen Höchstmengen schwanken stark.
Der größte Stromfresser im Test verursacht laut Modellrechnung mehr als doppelt so hohe Stromkosten wie das sparsamste Modell. Die Berechnung beruht auf einem Nutzungsprofil mit 700 Stunden Standby im Jahr und monatlichen Garmengen. Achte deshalb nicht nur auf den Kaufpreis, sondern auch auf die Leistung und den Standby-Verbrauch.
Die Gleichmäßigkeit des Garens unterscheidet die Modelle deutlich. In manchen Geräten sind Pommes an den Rändern angekokelt, in der Mitte noch blass. Wende das Gargut deshalb zwischendurch, nutze nicht den ganzen Korb voll und halte dich an die Mengenangaben der Hersteller. Weniger Menge bedeutet oft ein besseres Ergebnis.
Ab 2026 untersucht die Stiftung Warentest die Beschichtung der Garräume auf Fluorverbindungen. Das ist neu und für alle relevant, die Wert auf schadstofffreie Küche legen. Nutze nur die vom Hersteller freigegebenen Reinigungsmittel und vermeide Metallwerkzeuge im Korb, damit die Beschichtung nicht beschädigt wird.
Heize das Gerät kurz vor, trockne feuchte Zutaten ab und nutze nur wenig Öl. Verteile das Gargut in einer Schicht und schüttle den Korb nach der Hälfte der Zeit. Backpapier und Silikonmatten erleichtern die Reinigung, dürfen aber die Luftzirkulation nicht blockieren. Frische Kartoffeln wurden im Test nicht ausdrücklich geprüft, hier solltest du Zeit und Temperatur selbst ausprobieren.
Die Reinigung floss mit der Handhabung in die Note ein. Spüle Korb und Schublade nach jeder Nutzung, wenn sie spülmaschinenfest sind, in der Spülmaschine. Wische das Gehäuse und das Heizelement mit einem feuchten Tuch aus. Fett- und Krümelreste führen sonst zu Rauch und Geruch beim nächsten Mal.
Eine Heißluftfritteuse ist für kleine und mittlere Mengen schneller und sparsamer als der Backofen, weil sie weniger Raum erhitzt. Für große Bleche oder mehrere Gerichte gleichzeitig bleibt der Backofen die bessere Wahl. Wer häufig Tiefkühlprodukte, Gemüse und Hähnchenteile zubereitet, profitiert am meisten von einer Heißluftfritteuse.
Achte auf Fassungsvermögen, Kammerzahl, Leistung, Programme, Sichtfenster, spülmaschinenfeste Teile und Beschichtung. Rechne mit 65 bis 300 Euro, wobei gute Geräte laut Stiftung Warentest schon unter 100 Euro zu haben sind. Prüfe die Geräuschangabe und lies die Mengenhinweise des Herstellers, damit die Pommes gleichmäßig werden.
Im Test vom 03.09.2026 wurden 42 Geräte bewertet, 22 mit einem und 20 mit zwei Garräumen.
18 der 42 Geräte überzeugen. 17 Geräte bereiten Pommes sehr gut oder gut zu.
Die Preise lagen zwischen rund 65 und 300 Euro. Gute Pommes-Airfryer gibt es laut test schon für unter 100 Euro.
Sie fassen im Schnitt rund 9,4 Liter statt 7,2 Liter und garen zwei Zutaten gleichzeitig. Besser garen sie nicht automatisch, die Gleichmäßigkeit unterscheidet die Modelle deutlich.
Der größte Stromfresser verursacht laut Modellrechnung mehr als doppelt so hohe Stromkosten wie das sparsamste Modell.
Ja. Ab 2026 untersucht die Stiftung Warentest die Beschichtung zusätzlich auf organische Fluorverbindungen (TOF) und PFAS.